Ballonfahrt über Cottbus
- Samstag, der 13.06.1998
- 3. Versuch einer Ballonfahrt über Cottbus
- 17.00 Uhr Anruf beim Ballonfahrerteam, - sieht gut aus, wir werden es versuchen
- Wetterbericht abwarten, Testballon starten, auf den Himmel voller Mißtrauen schauen
- Es ist noch 'ne Thermik in den Wolken zu sehen, abwarten, warten ist nichts neues
- Endlich! Wir wollen es versuchen mit einem Start unweit des Treffpunktes in Limberg
- Öffnung aufhalten, Brenner an - alle werden heiß (Ballon und Mitfahrer)
- Alle einsteigen, es geht wirklich los!
- Zuschauer verabschieden sich von den Mitfahrenden als ob sie sich nie wiedersehen würden.
- Und plötzlich regt sich der Ballon, zuckt hier und da.
- Wir heben ab.
Nachdem wir die Fahrtrichtung in den unterschiedlichen Höhen kennen, versucht der Pilot Kurs in Richtung Flugplatz Neuhausen zu nehmen.
Wir fahren dicht an Cottbus Sachsendorf vorbei.
Nachdem wir die Fahrtrichtung in den unterschiedlichen Höhen kennen, versucht der Pilot Kurs in Richtung Flugplatz Neuhausen zu nehmen. Wir fahren sehr nahe an unserem Haus vorbei. Der Pfeil zeigt auf unsere alte Wohnung.
Der Spreeriese (136m hoch) sieht gar nicht mehr so groß aus. Es wird noch gefilmt und fotografiert wie verrückt. Die Fahrt geht ruhig weiter über die Spree in Richtung Koppatz.
Nachdem wir wieder in der Ballonfahrer-Scheune sind, erzählt unser Pilot Manfred (Ballonfahrer duzen sich) einen kurzen Abriß über die Geschichte der Ballonfahrt. Nach guter Sitte der Ballonfahrer werden wir, genau wie die Gebrüder Montgolfiere, jetzt noch geadelt. Gemeinsam sprechen wir Manfreds Worte nach, lassen uns eine Locke Haar anzünden und mit Sekt löschen und nehmen unseren Adelstitel in Empfang.
Luftikus Fürst Andi, vom lauen Abendwind über Cottbus, am Misthaufen zu Koppatz landender Held der schönen Fahrt.
Ein tolles Erlebnis ist zu Ende. Zuhause genieße ich noch ein Fliegerbier und sehe mir die Videoaufnahmen an.
Zum Schluß dieser Seite kann ich nur empfehlen: Ballonfahren ist Klasse - selber mal machen.