Ballonfahrt über Cottbus

Abgehoben
Der Start ist vollzogen und schneller als man denkt, gewinnt der Ballon an Höhe. Videokamera und Fotoapparat erstmal beiseite und die ersten Momente der Fahrt genießen. Bis auf den Brenner keine Geräusche und kein Wind.
Blickin den Himmel
Schnell ist der Ballon aufgestiegen und über dem Wald wird der Blick frei auf die Umgebung. Am Startplatz herrscht emsiges Treiben um den zweiten Ballon in die Luft zu bekommen. Unter uns bellen die Hunde und irgendjemand ruft laut Hallo herauf. Wir rufen zurück.
Ballon über Wald
Aufstieg in 700 m Höhe. Der Ausblick in der klaren Abendluft ist hervorragend. Man sieht etwa 150 km weit. Die Höhenzüge des Zittauer Gebirges und des Erzgebirges sind zu erkennen. Das neue Kraftwerk Schwarze Pumpe ist der Blickfang in südliche Richtung.
Angelteiche voraus
In den Angelteichen spiegelt sich die abendliche Sonne.
Badesee
Wir sind gesehen worden. Ein anderer, etwa 40 km entfernt fahrender Ballon funkt uns an. Wer da? Hier sind wir. Mit ein paar Ruderbewegungen drehen wir den Ballon in der Luft, damit auch die Hintenstehenden mal vorn sind. Der Stadtteil Sachsendorf sieht so klein und grün aus von hier oben. Der Badesee ist sehr gut zu sehen.
Cottbus von oben

Nachdem wir die Fahrtrichtung in den unterschiedlichen Höhen kennen, versucht der Pilot Kurs in Richtung Flugplatz Neuhausen zu nehmen.

Wir fahren dicht an Cottbus Sachsendorf vorbei.

Unser Wohblock

Nachdem wir die Fahrtrichtung in den unterschiedlichen Höhen kennen, versucht der Pilot Kurs in Richtung Flugplatz Neuhausen zu nehmen. Wir fahren sehr nahe an unserem Haus vorbei. Der Pfeil zeigt auf unsere alte Wohnung.

Der Spreeriese (136m hoch) sieht gar nicht mehr so groß aus. Es wird noch gefilmt und fotografiert wie verrückt. Die Fahrt geht ruhig weiter über die Spree in Richtung Koppatz.

Hochspannung
Jetzt steht fest, daß wir unseren geplanten Landeplatz verfehlen werden und wir uns eine andere Wiese suchen müssen. Die erste Wiese stellt sich als Lupinen-Feld heraus, noch mal kurz steigen und hinter dem Wald die nächste Wiese soll's dann sein.
Kurz vor Koppatz
Beim Aufsteigen streifen wir den höchsten Ast, aber wir kommen drüber. Jetzt wieder runter. Kameras einpacken und festhalten. Der Pilot schleift mit dem Korb über die Wiese und verlangsamt die Fahrt. Plötzlich ist ein Graben zu erkennen.
Gelandet
Hier geht's auch nicht mit der Landung. Direkt vor uns der Misthaufen muß dran glauben und wird mit dem Korb aufgewühlt. Noch ein kurzer Hüpfer über die ängstlich nach oben schauenden Kühe und unser endgültiger Landeplatz ist gefunden. Sehe ich (links im Korb) nicht glücklich aus nach der Landung?
Adelung

Trotz der vielen Kuhfladen auf der Wiese ist es uns gelungen alles wieder einzupacken. Das ist ein ganz schönes Stück Arbeit und muß sorgfältig erledigt werden.

Nachdem wir wieder in der Ballonfahrer-Scheune sind, erzählt unser Pilot Manfred (Ballonfahrer duzen sich) einen kurzen Abriß über die Geschichte der Ballonfahrt. Nach guter Sitte der Ballonfahrer werden wir, genau wie die Gebrüder Montgolfiere, jetzt noch geadelt. Gemeinsam sprechen wir Manfreds Worte nach, lassen uns eine Locke Haar anzünden und mit Sekt löschen und nehmen unseren Adelstitel in Empfang.

Ab sofort heiße ich:

Luftikus Fürst Andi, vom lauen Abendwind über Cottbus, am Misthaufen zu Koppatz landender Held der schönen Fahrt.
Taufbrief
dokumentiert auf dem Taufbrief

Ein tolles Erlebnis ist zu Ende. Zuhause genieße ich noch ein Fliegerbier und sehe mir die Videoaufnahmen an.

Zum Schluß dieser Seite kann ich nur empfehlen: Ballonfahren ist Klasse - selber mal machen.